Moderne Sportstätte 2026

Mit dem neuen Förderprogramm „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ setzt das Land NRW erneut ein starkes Zeichen für den Breitensport und das Ehrenamt. Insgesamt 600 Millionen Euro sollen im Rahmen der sogenannten „NRW-Sportmilliarde“ in die Sportinfrastruktur fließen – 200 Millionen Euro davon gezielt in Sportvereine.

Für die Sportvereine im Rhein-Sieg-Kreis eröffnet sich damit eine bedeutende neue Chance, ihre Anlagen zukunftsfähig zu machen: Insgesamt 6.5 Mio. Euro stehen dem Rhein-Sieg-Kreis aus diesem Programm zur Verfügung.


Fokus auf Modernisierung, Sanierung und Neubau

Das Programm knüpft an den Erfolg von „Moderne Sportstätte 2022“ an und fördert insbesondere:

  • die Sanierung bestehender Sportanlagen
  • die Modernisierung von Vereinsinfrastruktur
  • den Neubau von vereinseigenen Sportstätten

Ziel ist es, den in vielen Regionen bestehenden Sanierungsstau abzubauen und gleichzeitig moderne, nachhaltige und attraktive Sportstätten zu schaffen.

Damit verbessert das Land die Rahmenbedingungen für Bewegung, Gesundheit und das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig.


Start des Programms im Jahr 2026

Der Startschuss für den neuen Förderaufruf ist bereits terminiert:

  • ab 1. Juni 2026: Start des Interessenbekundungsverfahrens
  • anschließende Antragstellung über das Förderportal des Landessportbundes 

Das Verfahren orientiert sich bewusst an den bereits bekannten Abläufen des Vorgängerprogramms, sodass Vereine, Stadt- und Kreissportbünde auf bestehende Erfahrungen aufbauen können.

 

Große Bedeutung für den Rhein-Sieg-Kreis

Die neue Förderung wird auch im Rhein-Sieg-Kreis deutlich spürbar:
Mit 6.540.918 Euro steht eine erhebliche Summe zur Verfügung, die direkt in die Sportstätten vor Ort investiert werden kann.

Schon in der Vergangenheit haben zahlreiche Vereine im Kreis von vergleichbaren Programmen profitiert – etwa durch neue Sportanlagen, modernisierte Vereinsheime oder energetische Sanierungen.

Ein bewährter Erfolgsfaktor bleibt erhalten: Die Priorisierung der Projekte erfolgt weiterhin in enger Abstimmung mit dem Kreissportbund sowie den Stadt- und Gemeindesportverbänden.
So wird sichergestellt, dass die Fördermittel gezielt dort eingesetzt werden, wo der Bedarf am größten ist.